Drymarchon corais couperi

Östliche Indigonatter

 

Drymarchon corais couperi

 

Einleitung:

Die Indigonatter kommt in 8 Unterarten vor, wobei Drymarchon corais couperi die wohl am häufigsten anzutreffende Natter dieser Art in der Terraristik ist! In den USA geniesst diese eindrucksvolle Schlange Schutz, aber leider gehen die Bestände weiter zurück, da der Lebensraum immer weiter zerstört wird und sie durch den zunehmenden Verkehr oft aufgrund ihrer tagaktiven Lebensweise, Autos und Passanten zum Opfer fallen! Sie erreicht eine Grösse von etwa 270 cm und kann bis zu 5 kilo schwer werden, dem Menschen gegenüber verhält sie sich sehr friedlich!

 

Verbreitung:

Drymarchon corais couperi kommt in Gebieten von Südcarolina, Florida, in Georgia und den südlichen Teilen Alabamas und Louisianas

vor!

 

Lebensweise:

Die Indigonatter lebt im Flachland wobei sie trockene als auch feuchtere Gebiete bewohnt, sie lebt in den Kiefern- und Eichenwäldern, in der Nähe von Sümpfen ist sie selten! Diese tagaktive grosse Natter klettert nur gelegentlich und verbringt viel Zeit am Boden wobei sie zuflucht in den Bauten der Gopher-Schildröte sucht! Sie ernährt sich eigentlich von allem was sie überwältigen kann, ungiftige- und giftige Schlangen, Kröten, Frösche, Vögel und natürlich auch allerhand Säugetiere stehen auf dem Speiseplan!

 

 

Haltung:

Die Indigonatter benötigt einen sehr grosses Becken, wobei der Grundfläche mehr Achtung geschenkt werden sollte als der Höhe! Sie benötigen eine Bodenheizung die einen Teil des Beckens stets mild erwärmt! Ansonsten sollte das Becken Temperaturen von 25°- 32° am Tage und etwa 22° in der Nacht aufweisen, wobei natürlich auch ein Temperaturgefälle gegeben sein muss! Ein grosser Wasserbehalter und einige Versteckmöglichkeiten vervollständigen die Einrichtung! Die Luftfeuchte sollte bei 50-60 % liegen!

Die Nattern sind sehr gefrässig und einzig während oder nach der Fütterung kann es zu Bissen dieser Tiere kommen, es hat sich für die Vermehrung dieser Tiere bewährt das man sie ganzjährig zusammen hält, da ansonsten das Weibchen meist ängstlich auf das Männchen reagiert und versucht zu flüchten! Es empfielt sich auch nur Tiere etwa gleicher grösse zusammen zu pflegen da es zum Kannibalismus kommen kann, zur Fütterung müssen sie jedoch auf jeden Fall getrennt werden!

Die Indigonatter ist in der Lage den Hals ähnlich wie eine Kobra abzuplatten und dabei mit der Schwanzspitze zu vibrieren, gebissen wird aber auch in der Aufregung sehr selten! Sie haben einen schnellen Stoffwechsel, was bei der Fütterung beachtet werden sollte und häuten sich aussergewöhnlich häufig!

 

 

Zucht:

Die Tiere sind nach etwa 3-4 Jahren Geschlechtsreif, die Stimulation zur Paarung erfolgt über ein absenken der Temperaturen auf 16-22° in den Wintermonaten!

Nach dieser etwa 3 monatigen Winteruhe erfolgt die Paarung, das Gelege das bis zu 12 Eier umfassen kann, bleibt bei etwa 26° 70-90 Tage im Inkubator!

 

Besonderes:

Bei Drymarchon corais couperi häuten sich die Zungenspitzen mit!

Drymarchon corais couperi
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